Was wichtig ist…

… zum Thema Fell

  • Sich vor Anschaffung eines Hundes nicht nur über die Optik und die Wesensmerkmale zu informieren sondern – und vor allem – auch über die Felleigenschaften, sowie der sich daraus ergebenen notwendigen Fellpflegemassnahmen, und sich mit deren verbundenen zeitlichen und kostenaufwendigen Faktoren realistisch auseinanderzusetzen.

 

  • Den Hund beim Haaren und im Fellwechsel mit entsprechenden regelmässigen Fellpflegemassnahmen zu unterstützen. So ist es sehr wichtig im Frühjahr, die alte, abgestorbene Unterwolle rauszuarbeiten. Hunde haben im Winter sehr viel Unterwolle, im Sommer hingegen nur sehr wenig bis gar keine (macht von der Natur her aus betrachtet auch Sinn). Was meinen Sie jedoch, wie viele Hunde über den Sommer mit ihrer toten, grau/braunen, schuppigen Unterwolle unter ihrem Deckhaar rumlaufen müssen? Tote Unterwolle, die nicht herausgearbeitet wird, läßt den Hund vom Fell her “explodiert” erscheinen, da die Unterwolle sich durch das Deckhaar nach oben drückt und das Deckhaar damit nicht mehr schützend und glatt anliegen kann. Auch wirkt der Hund dadurch schuppig, grau/braun, alt und glanzlos.

 

  • Sich rechtzeitig Unterstützung zu holen, wenn man selber mit der Fellpflege nicht mehr weiter kommt. Filz wird sehr leicht unterschätzt. Die Folgen von Filz jedoch sind unermesslich. So staut sich u.a. unter dem Filz die Körperwärme – der Hund kann dadurch sogar Fieber entwickeln. Die Haut wird nicht mehr belüftet. Es entstehen offene Stellen bis hin zu Maden unter der Haut. Filz schränkt die Bewegungsfreiheit und damit die Lebensqualität des Vierbeiners erheblich ein, denn Filz zieht und zerrt bei jeder Bewegung (es gibt Hunde, die aufhören sich zu bewegen). Insbesondere Filz zwischen den Zehen wirkt sich aus wie ein Stein im Schuh. Filz hält Fremdkörper und Verschmutzungen im Fell, die zu Verletzungen und Schmerzen führen können u.s.w….

 

 

 

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